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Stadtführungen für Kinder

Ob römi­sches oder mit­tel­al­ter­li­ches Köln, ob Köl­ner Sagen und Legen­den oder geis­ter­haf­tes Köln, es gibt für Dich eini­ges zu ent­de­cken, zu sehen und zu hören. Geschich­ten machen Geschich­te, und die­se wer­den span­nend erzählt. Ob ein Spa­zier­gang unter Köl­ner Stra­ßen­pflas­ter durch einen römi­schen Abwas­ser­ka­nal oder das Anle­gen einer rich­ti­gen Rüs­tung im Zeug­haus, der ehe­ma­li­gen Köl­ner Waf­fen­kam­mer, wir machen Geschichte(n) fass­bar. Hein­zel­männ­chen und Geis­ter las­sen wir wie­der­auf­er­ste­hen, wenn Du willst kannst Du sie ken­nen­ler­nen. Das Leben und Tod zwei Sei­ten einer Medail­le sind, erfährt man bei unse­rer Füh­rung über den Mela­ten­fried­hof, der viel mehr als nur ein Fried­hof ist. Hier kannst Du vie­le Pflan­zen- und Vogel­ar­ten fin­den, auch Kat­zen, Kanin­chen, Eich­hörn­chen und Fle­der­mäu­se und und und

Köln von unten:
Als die Kölner Römer waren

…war der Alter Markt ein Hafen und Groß St. Mar­tin ein Lager­haus. Wir erkun­den die unter­ir­di­schen Res­te aus römi­scher Zeit am Dom, die Stadt­mau­er und das römi­sche Nord­tor. Eins der schöns­ten Mosai­ken und die röm. Hafen­stra­ße wird zu unse­ren Füßen lie­gen. Zum guten Schluss stei­gen wir hin­ab in die Kryp­ta von Groß St. Mar­tin. Ihr wer­det über­rascht sein, was die Römer uns alles hin­ter­las­sen haben.

Die Heinzelmännchen-Tour

„Wie war zu Cölln es doch vor­dem, mit Hein­zel­männ­chen so bequem!“ Unse­re Füh­rung lüf­tet die letz­ten Geheim­nis­se um die sym­pa­thi­schen Köl­ner Haus­geis­ter. Du siehst wo die Hein­zel­männ­chen gear­bei­tet haben und wo sie heim­lich die Stadt wie­der ver­lie­ßen, ja wir haben sogar her­aus­ge­fun­den wo sie nun zu fin­den sind, sol­len wir es Dir ver­ra­ten? Von Zünf­ten und Zip­fel­müt­zen, Gold­schmie­den und Taschen­ma­chern und dem Leben in Köln wie es einst war. Eine Tour in den Unter­grund von Köln und zu Stra­ßen und Plät­zen der Köl­ner Altstadt.

Sagen- und märchenhaftes Köln

Schon vor vie­len Jahr­hun­der­ten erzähl­te man sich in Köl­ner Häu­sern manch eine Geschich­te. Und so hüten wir heu­te einen Schatz von Köl­ner Sagen, Legen­den und Mär­chen. Du erfährst war­um der Dom­bau­meis­ter Ger­hard mit dem Teu­fel gewet­tet hat. War­um ein Köl­ner Kauf­manns­sohn auf dem Schwert­hof am Dom um sein Leben und ein Köl­ner Bür­ger­meis­ter mit dem Löwen kämp­fen muss­te. War­um ein Köl­ner Bischof nach sei­nem Tod noch Böot­chen fuhr und war­um 11.000 Jung­frau­en vor der Köl­ner Stadt­mau­er ihr Leben lie­ßen und war­um und wohin man ihre Kno­chen verkaufte.

Geisterführung – Spukalarm im Heiligen Köln

In ver­wun­sche­nen Gemäu­ern, dunk­len Kir­chen, engen Gas­sen und auf gru­se­li­gen Lei­chen­hö­fen hat sich im Lau­fe der Jahr­hun­der­te eini­ges abge­spielt: Wei­ße Gespens­ter, bren­nen­de Kut­schen, ver­fluch­te Glo­cken, spu­ken­de Milch­mäd­chen und ande­re Geschich­ten von armen Köl­ner See­len, die sich der Teu­fel hol­te, wer­den bei die­ser Gru­sel­tour erzählt. Hast Du Lust die dunk­le Sei­te Kölns ken­nen­zu­ler­nen? Wenn ja, dann bist Du uns herz­lich willkommen!

Die­se Füh­rung ist für Kin­der von 6–10 Jah­ren.
Für Jugend­li­che emp­feh­len wir unse­re Kos­tüm­füh­rung Hexen, Geis­ter, Tod und Teufel

Römer, Ritter, Pfeffersäcke

2Über 400 Jah­re war Köln eine römi­sche Grenz­stadt. Nach den Römern begann das Mit­tel­al­ter und es dau­er­te mehr als 1000 Jah­re. Köln wur­de zur größ­ten Stadt nörd­lich der Alpen. Rei­che Kauf­leu­te, die man Pfef­fer­sä­cke nann­te, Hand­wer­ker, Geist­li­che, Gelehr­te, Rit­ter aber auch Bau­ern, Knech­te und Mäg­de, ehr­li­che und unehr­li­che Leu­te leb­ten hier. Wir fol­gen der Römer­mau­er bis zum alten Römer­turm an der nord­west­li­chen Ecke der Colo­nia Clau­dia Ara Agrip­pi­nen­si­um. Wir wer­den auf dem einst­mals höchs­ten Punkt Kölns ste­hen, von dem wir zum Zeug­haus gehen, der ehe­ma­li­gen Köl­ner Waf­fen­kam­mer. Auf unse­rem Weg dahin und am Zeug­haus selbst, gibt es 1.500 Jah­re Stadtgeschichte(n) zu entdecken.

Die Köln-Entdecker-Tour

Wenn man die Augen offen hält und den Blick nach oben und unten lenkt, da kann man eini­ges an und auf Köl­ner Gebäu­den, Stra­ßen und Plät­zen ent­de­cken. Und dabei hel­fen wir dir! Bei­spiels­wei­se am Dom den Zie­gen­bock “Hen­nes”, das Mas­kott­chen vom 1. FC Köln, als Was­ser­spei­er zu fin­den oder des Stein­metz nack­te Frau. Und das aus alten Dosen Kunst­ob­jek­te wer­den, das kannst Du gleich um die Ecke auf dem Dach des Hotel Eden sehen. Und Stol­per­stei­ne über die Du nicht stol­pern sollst wirst Du fin­den und gräss­li­che Frat­zen, die Köl­ner Bür­ger­häu­ser zie­ren. Auch einen Affen, der sich im Win­de dreht und eine Frau, die Zin­nen der Köl­ner Stadt­mau­er als Kro­ne trägt.

Komm mit in´s Mittelalter

3Gerade 500 Jah­re ist es her, dass das Mit­tel­al­ter ende­te. Etwa 40.00 Män­ner, Frau­en und Kin­der leb­ten hin­ter gewal­ti­gen Köl­ner Mau­ern, unter­bro­chen von zwölf impo­san­ten Tor­bur­gen. Drin­nen mehr­ten Kauf­leu­te und Hand­wer­ker Ihren Ein­fluss und Reich­tum. Drau­ßen vor den Toren hat­ten die Aus­sät­zi­gen ihr Quar­tier. An Ihnen vor­bei zogen die Pil­ger, die im Hil­li­gen Köln die hei­li­gen Reli­qui­en ver­ehr­ten. Wie Glau­be und Aber­glau­be das Leben bestimm­te, was man trank und aß, wie man fei­er­te und spiel­te, sich kämm­te und klei­de­te, wer das Bür­ger­recht besaß und war­um Stadt­luft frei mach­te, all das erfahrt Ihr auf dem Weg von der Pfaf­fen­pfor­te am Dom zum Sta­pel­haus am Rhein. Unse­re Füh­rung endet vor dem Gür­ze­nich, dem mit­tel­al­ter­li­chen Tanzhaus.

Wieso? Weshalb? Warum?

War­um sind die mitt­le­ren Dom­tü­ren immer geteilt und war­um hat der Dom eine Haus­num­mer und ein Tele­fon? Wie­so streckt der „Platz­ja­beck“ am Rat­haus­turm die Zun­ge raus und was kann man mit einem „Köl­schen Spie­gel“ tun? Wes­halb wur­de in der„Mühlengasse“ kein Korn gemah­len und was wur­de auf der „Kotz­bank“ auf dem Alter Markt ver­kauft? Wer hat unter dem Rat­haus gewohnt und was sta­pel­te man im Sta­pel­haus? Ist noch Was­ser im Rhein bei Pegel Null und was war im Drill­häus­chen los? Die­se und vie­le wei­te­re Fra­gen wer­den bei die­ser viel­sei­ti­gen Füh­rung beantwortet.

Melaten

Ein Fried­hof als Ort für eine Füh­rung für Kin­der ist sicher außer­ge­wöhn­lich, doch der Mela­ten­fried­hof selbst ist alles Ande­re als gewöhn­lich. Einst letz­ter Zufluchts­ort der Aus­sät­zi­gen Kölns wur­de er zu einem Ort der Ruhe und Besin­nung und zugleich doch vol­ler Leben. Ein Fried­hof als Bio­top zum Land­schafts­schutz­ge­biet aus­ge­wie­sen, mit vie­len Pflan­zen und Tie­ren, allein über 40 Vogel­ar­ten, Kat­zen, Eich­hörn­chen, Kanin­chen und auch Fle­der­mäu­se sind zu fin­den. Grä­ber von Alten und Jun­gen, von rei­chen Bekann­ten und armen Unbe­kann­ten laden ein zu verweilen.